Ausstellung: „Intellectual Freedom – Verboten, Entfernt, Diskutiert“

Vom 5. bis zum 29. Mai 2026 sind die Bücherhallen Hamburg mit der Ausstellung "Intellectual Freedom – Verboten, Entfernt, Diskutiert" zu Gast in der Millerntorwache.

Die Ausstellung widmet sich dem Phänomen der "Book Bans" in den USA, durch die immer mehr Bücher aus Schulen und Bibliotheken entfernt werden. Doch dies geschieht nicht ohne Gegenbewegung: Ein Beispiel dafür ist die Kampagne "The Book Sanctuary" der Chicago Public Library, die einen sicheren Raum für verbannte Bücher schaffen möchte.

Parallel dazu beleuchtet die Ausstellung die Zensur in den Bücherhallen während der Zeit des Nationalsozialismus und beschreibt aktuelle Herausforderungen öffentlicher Bibliotheken anhand von Beispielen aus unter anderem München, Münster und Helsinki.

Das Ziel der Ausstellung: Einen Raum schaffen für einen offenen Austausch,
unterschiedliche Perspektiven und das gemeinsame Nachdenken über komplexe Fragen: Warum werden Bücher verbannt oder nicht angeboten? Welche Themen stehen dabei im Zentrum? Wie können Bibliotheken als Orte der Offenheit, Bildung und Toleranz wirken? Und was bedeutet Meinungsfreiheit in demokratischen Gesellschaften?

Die Besucher*innen können die Ausstellung aktiv mitgestalten und eigene Gedanken zu Themen wie Zensur, Demokratie und Meinungsfreiheit hinterlassen.

Die Millerntorwache ist eine Außenstelle des Museums für Hamburgische Geschichte in Regie der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.